Am Samstag früh war ich zum Frühstück im Chemnitzer Zentrum eingeladen. Auf dem Weg dorthin wurde es mir teilweise etwas mulmig. Schon in Reichenhain, wo ich startete, musste ich durch eine ca. 15cm tiefe “Pfütze” auf der Straße, die sich aber über ettliche Meter Länge erstreckte.
Als ich dann aber an der Chemnitz vorbeikam, war das schon ein ganz anderer Eindruck: dort stand eine komplette Kreuzung nebst 200-300m Straße so tief unter Wasser, dass die Wasserwacht mit Booten anrückte.

Am Nachmittag dann habe ich dieses kleine Filmchen von der Chemnitz gedreht:

Hier stand das Wasser so hoch, dass nur noch wenige Zentimeter unter der Brücke Luft blieben.

Am Sonntag dann war ich mit meiner Freundin mal wieder auf Geocaching-Tour. Hier bot sich selbst am eigentlich kleinen Kappelbach ein Bild, dass an das sog. “Jahrhunderthochwasser” von 2002 erinnerte. An der Zwickauer Straße musste das Wasser am Vortag auch über die Ufer getreten sein, was sich mit diesem Video bestätigte.

Wenn man bei Youtube noch ein wenig weiter sucht, zeigt sich, dass das Ausmaß weit schlimmer war, als ich gedacht hätte. Aber zum Glück ist ein Großteil schon wieder abgelaufen. So konnte man Sonntag nachmittag/abend schon wieder fast alle Chemnitzer Flutgebiete ungehindert passieren.